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mierror

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Abstrakt, Drama
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Me, Myself and I

Musik. Fotografie. Literatur. Theater. Tanz. Absurdes. Abstraktes. Leben.



Wenn mich jemand fragen wuerde, wie meine Person am besten zu beschreiben waere, wuerde ich wahrscheinlich mit "menschlich" antworten. Zum einen, weil ich es fuer schwierig halte, mich durch etliche Adjektive selbst beschreiben zu muessen, zum einen, weil ich es fuer ein Faktum halte, menschlich zu sein. Mensch sein, das ist fuer mich ein Ausgleich aus guten und boesen Eigenschaften, die jeder irgendwann, zu irgendeiner Situation nach aussen oder nach innen hin zeigt. Ich moechte es meiden, mich in der Hinsicht vollkommen zu verausgaben und mich en Detail zu beschreiben. Wer mich kennen lernt, kennt mich. Wer nicht, der kann es noch nachholen. Oder eben auch nicht. Gezwungen wird hier niemand.


Zu meiner Person gibt es nicht viel zu sagen. Ich bin 17 Jahre alt, gebuertige Hessin mit iranischen Wurzeln, ich bin dreisprachig aufgewachsen und interessiere mich auch prinzipiell fuer Sprachen, sodass ich bis heute sechs Stueck sprechen kann. Ich lebe in einem kleinen Zimmerchen, zu Hause bei meinen Eltern und gehe noch in die 12. Klasse. [Abschlussklasse 2010]
Mein Traumberuf ist Schauspielerin. Meine Traumschule ist in Koeln.


Angefangen mit der Kunst hat es bei mir ansich schon zu der Zeit, als ich noch kein Jahr alt war. Ich konnte weder laufen noch sprechen, aber die melodischen Beats von Michael Jacksons "Bad" liessen mich keine Minute ruhig sitzen, sodass ich mich noch an die Szenerie erinnere, bei der ich vehement versuchte, mich am Sofa festzuhalten und mit den Beinen zu wippen und sinnlose Saetze zu den Takten mitzusingen.

Mit vier Jahren lernte ich Klavier. Mit sieben Jahren kam ich in den Chor. Mit neun Jahren kam die Gitarre. Nebenbei E-Bass. Mit 13 der erste Musicalauftritt. Mit 16 Violine. Mit dem Chor ist Schluss, die Instrumente sind mir geblieben.

Mit der Literatur fing es recht spaet an. Ich war ein unglaublicher Buechermuffel und auch das Schreiben fiel mir etwas schwer. Bis ich mich wirklich intensiv mit Lyrik und Prosa beschaeftigte, vergingen zirka 14 Jahre. Davor gab es nur kleine Bruchstuecke an Lyrik und Prosa, mehr kindliches, nichts ernstes, ohne Sinn und Verstand.

Die Fotografie kam mit der Literatur. Ich suchte einen Ausgleich zum Schreiben und zum Musizieren, weil mir Woerter und Toene irgendwann nicht mehr das geben konnte, wozu sie zuerst in der Lage waren. Es fing mit einer handelsueblichen Analogkamera von Canon an (die ich bis heute sehr schaetze), bis ich zu digitalen Formen ueberwechselte. Ab da begann ich auch, mich mit Bildbearbeitung zu beschaeftigen und rufe mir noch heute hier und da Photoshop zur Hilfe, wenn es an der Kamera mangelt. Ich erfuellte mir irgendwann meinen Traum und kaufte mir eine digitale Spiegelreflex; die Canon EOS 350D. Sie ist mir bis heute geblieben, samt diverser Objektive und anderer nuetzlicher Gegenstaende. Wobei ich momentan wieder zur analogen Fotografie tendiere.


Wenn mich einer fragt, was Kunst fuer mich bedeutet, dann faellt es mir nicht wirklich schwer, dies zu beantworten, auch wenn es passieren kann, dass ich zum Kitsch ueberwechsle. Die Kunst ist mein Leben, mein Freund und Helfer, mein Tummelplatz auf dieser Welt und die mitunter einzige Moeglichkeit, meine Gefuehle auszudruecken. Ich liebe sie und gebe sie unter keinen Umstaenden mehr her.



Merci und au revoir,

mi[e]rror;

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